Sie haben Jahre für das Haus gespart. Der falsche Schutz kann es in einem einzigen Sturm wieder weghauen. Die richtige Eigenheim-Versicherung deckt das Gebäude inklusive Substanz, Garage, Pool, Photovoltaik und mehr.
Bevor Sie Tarife oder Versicherungssummen vergleichen, sollten Sie diese drei Punkte im Kopf haben. Sie ersparen Ihnen viel Geld und im Schadensfall den entscheidenden Unterschied.
Ihre Versicherungssumme ist das, was Sie zahlen müssten, um das Haus heute neu zu bauen. nicht das, was Sie beim Verkauf bekommen würden. Das wird gerne verwechselt. Wer mit dem Marktwert versichert, ist im Schadensfall garantiert unterversichert.
Sturm, Hagel, Hochwasser, Schneedruck. das sind die Schäden, mit denen ich täglich zu tun habe. Standard-Tarife haben hier oft Lücken. Vor allem die Elementarschaden-Klausel fehlt in vielen Polizzen, und genau die brauchen Sie.
Ein gebrochenes Wasserrohr ist nicht das Problem, das Problem ist, was danach kommt: Boden, Wand, Möbel, Estrich. Allein die Trocknungskosten können fünfstellig sein. Die richtige Polizze deckt nicht nur den Bruch, sondern alles, was er anrichtet.
Sechs Schadensfälle, die in österreichischen Eigenheimen wirklich regelmäßig vorkommen. So sehen Sie sofort, ob Ihr aktueller Schutz reicht oder ob es eine Lücke gibt.
Klassischer Sturmschaden mit Folgeschaden. Das Gebäude (Dach) ist über die Eigenheim-Versicherung gedeckt, ebenso der Wasserschaden in den Räumen darunter. Aber: viele Tarife zahlen nur ab Windstärke 8. bitte vorher prüfen.
Sturm + Folgeschaden WasserLeitungswasserschaden. eine der teuersten Schadenarten überhaupt. Gedeckt sind: das Rohr, der Wasseraustritt und vor allem die Trocknung. Die kann allein mehrere Wochen dauern und entsprechend kosten.
Leitungswasser + TrocknungPhotovoltaik ist nicht automatisch in jedem Eigenheim-Tarif drin. Sie muss explizit mitversichert werden. Inklusive Wechselrichter, Batteriespeicher und Verkabelung. Wer das nicht prüft, steht nach einem Hagel mit einer fünfstelligen Rechnung da.
Photovoltaik separat absichernUmweltschaden. und einer der unangenehmsten. Boden muss abgetragen, als Sondermüll entsorgt und ersetzt werden. Schnell ein sechsstelliger Betrag. Nur in Tarifen mit Elementar- und Gewässerschaden-Klausel gedeckt. Pflicht für alle mit Öl- oder Pelletsheizung.
Umwelt- & GewässerschadenDie Schäden am Gebäude (Tür, Schloss, Glas, Rahmen) zahlt Ihre Eigenheim-Versicherung, auch wenn die Einbrecher nichts geklaut haben. Was die Diebe mitnehmen würden, fällt unter Hausrat. Wichtig: beide Polizzen aufeinander abstimmen.
Glas + Vandalismus am GebäudeSturmschaden am Gebäude, wenn das Carport in der Polizze als „Außengebäude" mitversichert ist. Häufiger Streitpunkt: Ist der Baum „Garten" (= nicht versichert) oder „Gebäudeteil" (= versichert)? Klare Polizze + Foto-Doku vorab schützen.
Sturm + AußengebäudeWas ich meinen Eigenheim-Kunden bei jeder Beratung sage. Auch wenn manche Versicherer das nicht so gerne hören.
Baukosten in Österreich sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Wer seine Polizze vor 10 Jahren abgeschlossen und nie angepasst hat, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unterversichert. im Schadensfall zahlt die Versicherung dann nur anteilig. Mindestens alle 3 Jahre checken.
Die PV-Anlage ist in den meisten Standardtarifen nicht automatisch dabei. Sie muss aktiv in die Polizze aufgenommen werden, am besten inklusive Wechselrichter und Batteriespeicher. Wenige Euro mehr Prämie, dafür im Hagelfall keine böse Überraschung.
Was nicht in der Polizze steht, ist nicht versichert. Das gilt besonders für Pool, Sauna, Gartenhütte, Carport und Photovoltaik. Listen Sie mit Ihrem Makler einmal alles durch, was zum Haus dazugehört, und prüfen Sie, ob es im Vertrag genannt ist.
Hochwasser, Erdrutsch, Lawine, Erdbeben sind in vielen Standardtarifen NICHT enthalten. Gerade in Hanglage oder in der Nähe eines Flusses ein Muss. Die Klausel kostet wenig, fehlt sie, sind Sie bei der häufigsten Naturgefahr in Österreich ungeschützt.
Tür offen vergessen, Wasser im Bad laufen lassen, Kerze unbeaufsichtigt, das sind Klassiker. Gute Tarife zahlen auch bei grober Fahrlässigkeit. Ohne diese Klausel kann die Versicherung die Leistung kürzen oder ganz verweigern. Kleine Position, große Wirkung.
Banken und Steuer rechnen mit dem Verkehrswert. Versicherer rechnen mit dem Wiederbeschaffungswert. also was es kostet, das Haus heute neu zu bauen. Das kann deutlich mehr sein. Wer seine Versicherungssumme nach dem Marktwert ansetzt, ist garantiert unterversichert.
Eine gute Eigenheim-Polizze deckt sechs zentrale Bereiche ab. Wenn einer fehlt, haben Sie eine Lücke, und merken es im schlechtesten Moment.
Mauern, Dach, Decken, Fenster, Türen, Böden, fest verbaute Einbauten (Küche, Bad, Heizung). Alles, was zum Haus selbst gehört.
Sturm, Hagel, Schneedruck. Mit Elementarschaden-Klausel zusätzlich Hochwasser, Erdrutsch, Lawine, Erdbeben. Region-abhängig prüfen.
Rohrbruch, Frostschaden an Leitungen, Schwammbildung, Trocknung. Inklusive der Folgeschäden an Wänden, Böden und fester Einrichtung.
Brand, Blitzschlag (auch indirekt, z.B. Elektronik durch Überspannung), Explosion, Implosion, Rauch- und Rußschaden.
Fenster, Türen, Wintergarten, Glasdächer. Wahlweise als Zusatzbaustein. In Häusern mit großen Glasflächen praktisch unverzichtbar.
Aufgebrochene Türen, zerschlagene Fenster, beschädigte Schlösser, Vandalismus an der Gebäudesubstanz. Was geklaut wird, fällt unter Hausrat.
Die häufigste Verwechslung in der Beratung. Kurz erklärt: Eigenheim deckt das Gebäude . also die Substanz und alles, was fest verbaut ist. Hausrat deckt das, was Sie mitnehmen würden, wenn Sie umziehen. Beide Polizzen brauchen Sie, sonst gibt es Lücken oder Doppelversicherung.
Sofort eine Trocknungsfirma anrufen, bevor die Versicherung Bescheid weiß. Sie bekommen eine hohe Rechnung, später gibt es Streit, ob die Maßnahme nötig war oder ob ein billigerer Weg gegangen wäre. Im Zweifel zahlen Sie selbst drauf.
Reihenfolge ist immer: erst melden, dann handeln. Wenn Sie über mich versichert sind, rufen Sie mich an, ich übernehme die Schadenmeldung und koordiniere mit Ihrer Versicherung.
Das hängt von vielen Faktoren ab: Größe und Bauweise des Hauses, Wohnort, Bauzustand, gewählte Bausteine (Elementarschaden, Glas, Photovoltaik) und natürlich der Versicherungssumme. Pauschale Antworten sind hier ehrlich gesagt unsinnig.
Schicken Sie mir Adresse, Wohnfläche, Baujahr und ein paar Eckdaten, ich rechne Ihnen einen seriösen Tarif binnen 24 Stunden durch. Kostenlos und unverbindlich.
Vereinfacht: Eigenheim ist für Häuser, in denen Sie selbst wohnen, typisch Einfamilienhaus, Reihenhaus, Doppelhaushälfte. Wohngebäude ist für vermietete Häuser oder Mehrparteien-Objekte. Die Tarife unterscheiden sich im Detail (z.B. Mietausfall-Komponente).
Wenn Sie selbst im Haus wohnen UND eine Einliegerwohnung vermieten, gibt es Mischvarianten. Klären wir gemeinsam ab, was passt.
In den meisten Standardtarifen ist Hochwasser NICHT automatisch dabei. Es gehört zur Elementarschaden-Klausel (gemeinsam mit Erdrutsch, Lawine, Erdbeben). Gerade in Lagen in Flussnähe, in Hanglage oder in Hochwasser-Risikogebieten ist diese Klausel ein Muss.
Wir prüfen vor Vertragsabschluss konkret die Risikolage Ihrer Adresse, und entscheiden danach, welche Klauseln wirklich rein müssen.
Nein, in den meisten Tarifen nicht. Die PV-Anlage muss explizit in die Polizze aufgenommen werden, inklusive Wechselrichter, Batteriespeicher und der Verkabelung. Erst dann zahlt die Versicherung bei Hagel, Sturm, Brand oder Diebstahl.
Wer eine PV-Anlage hat oder plant, muss das vor Abschluss klären. Die Mehrprämie ist überschaubar, der Schaden im Ernstfall fünfstellig.
Bei Altbauten gibt es ein paar Besonderheiten: Holzbalken, alte Elektroinstallationen, alte Wasserleitungen, die Versicherung will den Zustand kennen. Häufig wird ein Substanzwert statt Neuwert versichert, was die Prämie senkt, aber im Schadensfall weniger zahlt.
Bei einem 80 Jahre alten Haus prüfen wir gemeinsam die Risiken (besonders Wasserleitungen und Elektrik) und finden den Tarif, der zur Bausubstanz passt.
Eigenleistung ist in den meisten Eigenheim-Tarifen nicht vollumfänglich gedeckt, wenn Sie während der Bauphase einen Schaden verursachen. Während laufender Renovierung kann eine eigene Bauherren-Haftpflicht nötig sein.
Wichtig auch: nach einer größeren Renovierung den Wiederbeschaffungswert anpassen. Wer ein neues Bad, neuen Dachstuhl oder eine neue Heizung einbaut, hat einen höheren Substanzwert, und sollte die Versicherungssumme nachziehen.
Praktisch immer. Tür offen vergessen, Wasser laufen lassen, Kerze unbeaufsichtigt, das passiert jedem. Ohne diese Klausel kann die Versicherung die Leistung kürzen oder ganz verweigern, wenn sie Ihnen grobe Fahrlässigkeit nachweist.
Die Klausel ist meist eine kleine Position auf der Prämienrechnung, und kann im Schadensfall den Unterschied zwischen voller Auszahlung und Streit bedeuten.
Sobald Sie das Haus vollständig vermieten und nicht mehr selbst bewohnen, brauchen Sie eine Wohngebäude-Versicherung statt einer Eigenheim-Polizze. Die Wohngebäude-Variante deckt Risiken ab, die bei Vermietung dazukommen, z.B. Mietausfall nach Schaden oder Mieter-Haftpflicht.
Wer das nicht umstellt, riskiert im Schadensfall, dass die Versicherung wegen falscher Risikobeschreibung weniger oder gar nicht zahlt. Bei jeder Änderung der Nutzung kurz Bescheid geben, ich stelle den Vertrag sauber um.
Mindestens alle 3 Jahre. und immer dann, wenn sich am Haus etwas ändert: Anbau, neue Heizung, Dachausbau, neue Küche, PV-Anlage. Die meisten guten Tarife haben eine automatische Anpassung an den Baukosten-Index, das sollte aber immer geprüft werden.
Ich melde mich bei meinen Bestandskunden alle 2–3 Jahre zur Überprüfung. Wer das nicht aktiv macht, ist nach 10 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich unterversichert.
Wir gehen die Substanz durch, klären die Naturkatastrophen-Klausel für Ihre Region und listen Photovoltaik, Pool, Außengebäude sauber in der Polizze auf. So gibt es im Schadensfall keine bösen Überraschungen.
Schadenmeldung, Trocknungsfirma, Sanierung, Sachverständiger. Ich übernehme die Kommunikation. Sie kümmern sich um Ihr Zuhause, ich kümmere mich um den Papierkram.
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