Wohnungseinbruch, Wasserschaden, Brand: Hausrat schützt was Ihnen gehört. Keine Versicherungssumme aus dem Bauch, sondern realistisch berechnet mit dem was Sie tatsächlich besitzen.
Bevor Sie eine Versicherungssumme festlegen, sollten Sie diese drei Punkte kennen. Sonst bekommen Sie im Schaden weniger als Ihnen zusteht.
Nicht umgekehrt. Erst aufschreiben oder abfilmen was Sie besitzen. Möbel, Elektronik, Kleidung, Wertsachen. Dann eine realistische Summe wählen. Wer schätzt, schätzt fast immer zu niedrig. Im Schaden zahlt Ihre Versicherung dann nur anteilig.
Schmuck, Uhren, Bargeld, Kunst haben oft Pauschal-Limits (z.B. 20% der Versicherungssumme). Wenn Sie drüber liegen. Erbstück, teure Uhr, Bilder, separat deklarieren. Sonst bekommen Sie im Diebstahl-Fall nur einen Bruchteil.
Sachen außerhalb Ihrer Wohnung. im Hotelzimmer, im Auto, im Keller-Abteil, im Studentenwohnheim. Diese Klausel macht den Unterschied auf Reisen und beim Kellerbrand. Standard ist sie nicht überall.
Sechs Schadensfälle, die in Wiener Wohnungen wirklich passieren. Und ob die Hausrat dafür zahlt. So sehen Sie schnell, ob Ihr Schutz reicht.
Klassischer Einbruchdiebstahl. Hausrat zahlt für Notebook, Schmuck, Bargeld, alles was weg ist. Aber: Bargeld und Schmuck haben eigene Limits. Wenn Sie 5.000 € Schmuck im Schubladen hatten und das Limit nur 2.000 € ist, fehlen Ihnen 3.000 €.
Hausrat · Limit beachtenLeitungswasserschaden am Hausrat, voll abgedeckt. Möbel, Teppich, Bücher, Elektronik. Den Bodenbelag selbst zahlt oft die Wohngebäude-Versicherung, aber alles was draufsteht ist Ihre Hausrat.
HausratInhalt des Keller-Abteils ist nur mit Außenversicherungs-Klausel mitversichert. Ohne die Klausel: Pech gehabt. Mit ihr: Hausrat zahlt für E-Bike, Reifen, Werkzeug, alles was im Keller verbrannt ist.
Mit AußenversicherungDiebstahl außerhalb der Wohnung. Außenversicherung greift. Notebook, Kamera, Schmuck im Hotelsafe. Wichtig: Limit der Außenversicherung ist meist niedriger als in der Wohnung (oft 10–20% der Versicherungssumme).
Mit AußenversicherungSturmschaden ist standardmäßig in der Hausrat enthalten. Möbel im Innenraum, Vorhänge, Elektronik. Möbel auf Balkon und Terrasse sind je nach Tarif extra geregelt. Beim Abschluss explizit prüfen.
Naturgewalt · HausratEigenbeschädigung. Hausrat zahlt nicht. Hausrat deckt nur plötzliche und unvorhergesehene Schäden von außen (Brand, Wasser, Einbruch). Hier hilft nur eine spezielle Elektronik-Versicherung oder eine Privathaftpflicht über Dritte (z.B. Schulkind).
Nicht in HausratWas ich meinen Kunden bei Hausrat empfehle, auch wenn der Tarifrechner das nicht so vorsieht.
Jeden Raum, jeden Schrank, jede Schublade aufmachen und kurz durchfilmen. Im Schaden ist das Goldwert. Ohne Bilder müssen Sie aus dem Kopf rekonstruieren was weg ist. Vergessen Sie 30%. und bekommen 30% weniger.
Erbstück-Schmuck, teure Uhr, Bild oder Sammlung. Entweder einzeln in der Polizze listen oder die Wertsachen-Klausel hochsetzen. Sonst zahlt Ihre Versicherung maximal das Pauschal-Limit, egal wie viel weg ist.
Standard-Tarife haben ein Fahrrad-Limit (z.B. 1.500 €). Wer ein E-Bike um 4.500 € fährt, sollte das als separaten Posten aufnehmen. Sonst gibt's bei Diebstahl aus dem Keller nur einen Teil.
Oft nur ein paar hundert Euro in Standard-Tarifen. Wer nach dem Hauskauf 10.000 € Anzahlung zuhause hat oder am Wochenende eine größere Bar-Summe. Pech bei Einbruch. Für größere Summen ist Hausrat nicht das richtige Tool.
Macht den Unterschied bei Reise (Hotel-Diebstahl), beim Studentenkind im Wohnheim, beim Kellerbrand. Kostet wenig extra, bringt im Schaden oft den ganzen Auszahlungs-Betrag.
Manche Tarife schließen Glasbruch ausdrücklich aus, manche inkludieren ihn standardmäßig. Bei großen Fenstern, Glas-Tisch, Cerankochfeld, kann bei einem einzigen Schaden 1.500 € kosten. Vor Abschluss klären.
Reine Inventar-Absicherung. Heißt: alles was Sie aus der Wohnung tragen würden, wenn Sie umziehen, ist drin. Alles was an der Wohnung fest verbaut ist oder anderen gehört, ist nicht drin.
Couch, Bett, Schränke, Teppich, Vorhänge, Geschirr, Lampen. Alles was zur Einrichtung gehört.
TV, Notebook, Hi-Fi, Kaffeemaschine, Waschmaschine, sofern Sie sie selbst gekauft haben (nicht vom Vermieter).
Garderobe, Schuhe, Taschen, Bücher, Spielzeug, Sportausrüstung. Alles was zum täglichen Leben gehört.
Schmuck, Uhren, Bargeld, Kunst, bis zur jeweiligen Pauschal-Grenze. Über dem Limit nur mit Einzeldeklaration.
Inkl. E-Bike, sofern als Posten in der Polizze oder über Teil-Limit gedeckt. Standard ist es nicht überall.
Hotel, Auto, Keller-Abteil, Studenten-Wohnheim, nur mit Außenversicherungs-Klausel und meist mit Teil-Limit.
Boden, Wände, Leitungen, fest verbaute Küche → das ist Sache der Wohngebäude- oder Eigenheim-Versicherung.
Sie verursachen einen Wasserschaden beim Nachbarn → das ist Privathaftpflicht, nicht Hausrat.
Fahrzeuge brauchen eigene Versicherungen. Hausrat zahlt nicht, auch nicht im eigenen Carport.
Was Sie oder Ihre Familie absichtlich kaputt machen, nicht versichert. Auch grobe Fahrlässigkeit kann Auszahlung kürzen.
Reine Hausrat ist die Inventar-Absicherung pur. Ohne Privathaftpflicht. Macht Sinn, wenn Sie schon eine separate Privathaftpflicht haben (z.B. über eine andere Polizze) oder eine spezielle Konstellation haben.
In den meisten Fällen ist die Haushaltsversicherung (Hausrat + Privathaftpflicht in einem Vertrag) die smartere Wahl: ein Ansprechpartner, ein Beitrag, alles aus einer Hand. Ich sage Ihnen ehrlich, was für Sie passt.
Alles wegräumen, bevor Polizei und Versicherung da waren. Ohne Tatortbild = oft keine oder nur teilweise Auszahlung. Das erste was viele machen: aufräumen, weil's so schlimm aussieht. Das ist der teuerste Reflex überhaupt.
Wenn Sie über mich versichert sind: Anruf an mich, ich koordiniere mit Polizei und Versicherung. Sie liefern nur die Stehlgut-Liste und Fotos.
Hausrat ist nur die Inventar-Absicherung. Haushaltsversicherung ist Hausrat + Privathaftpflicht in einem Vertrag. Für die meisten ist die Haushaltsversicherung die smartere Wahl. Ein Ansprechpartner, alles drin.
Reine Hausrat macht Sinn, wenn Sie schon eine separate Privathaftpflicht haben (z.B. über eine andere Polizze) oder eine spezielle Wohnsituation. Ich rechne mit Ihnen durch was besser passt.
Faustregel: 650 bis 700 € pro m² Wohnfläche bei normaler Ausstattung. Hochwertige Möbel, Designer-Stücke, teure Elektronik treiben den Wert nach oben. Wer das nur schätzt, schätzt fast immer zu niedrig.
Bessere Methode: Inventar einmal durchgehen oder mit dem Handy abfilmen und dann eine realistische Summe wählen. Ich helfe Ihnen dabei.
Ja, aber mit Pauschal-Limits. Schmuck und Uhren oft 20% der Versicherungssumme, Bargeld nur ein paar hundert Euro. Wer drüber liegt, muss separat deklarieren oder die Klausel hochsetzen.
Erbstück-Schmuck, teure Uhr, Kunst, das sollten Sie mir beim Beratungsgespräch sagen. Wir setzen das richtig auf, damit Sie im Schaden nicht plötzlich nur einen Bruchteil bekommen.
Nur mit Außenversicherungs-Klausel. und auch dann meist mit niedrigerem Teil-Limit (oft 10–20% der Versicherungssumme). Heißt: Notebook im Hotelzimmer, Schmuck im Hotelsafe, Kamera im Strandkorb sind gedeckt.
Was Sie selbst verlieren (z.B. Handy am Flughafen liegen gelassen) ist nicht versichert. das deckt nur eine Reise-Versicherung mit Gepäck-Schutz ab.
Standard-Tarife haben oft ein Fahrrad-Teil-Limit (z.B. 1.500 €). Wer ein E-Bike um 4.500 € fährt, sollte das als separaten Posten in die Polizze nehmen oder das Limit hochsetzen.
Wichtig auch: Diebstahl aus dem Keller-Abteil greift nur mit Außenversicherung. Diebstahl unterwegs (am Bahnhof angeschlossen) braucht meist eine separate Fahrrad-Klausel.
Sturm und Hagel sind in fast allen Tarifen standardmäßig drin. Hochwasser, Erdrutsch und Erdbeben sind oft nur mit eigener Klausel oder niedrigem Pauschal-Limit gedeckt.
Wer in Wien oder Niederösterreich in einem Hochwasser-Risikogebiet wohnt, sollte das explizit prüfen. Es gibt dafür eigene Karten und Tarife, ich rechne das mit Ihnen durch.
Kommt auf den Tarif an. Manche schließen Glasbruch ausdrücklich aus, manche inkludieren ihn. Bei großen Fenstern, Glas-Tisch, Cerankochfeld kann ein einzelner Schaden schnell 1.000–2.000 € kosten.
Vor dem Abschluss gehören die zwei Worte „Glasbruch inkludiert?" auf jede Polizze. Wenn nicht: separate Klausel zubuchen, kostet wenig.
Ja, geht. In der WG sollte jeder Bewohner seine eigene Hausrat haben, versichert sind nur Ihre persönlichen Sachen, nicht die der Mitbewohner. Bei Untermiete gleich: Sie versichern Ihr Inventar.
Studenten-Konstellationen sind oft Sonderfälle (Eltern haben schon eine Polizze, das Kind ist mitversichert). Lassen Sie sich das individuell durchrechnen.
Was tatsächlich drin ist, was die richtigen Limits sind, welche Wertsachen einzeln deklariert werden müssen. Ehrlich und ohne Standard-Schätzung aus dem Tarifrechner.
Sie liefern nur die Stehlgut-Liste und die Fotos. Ich rede mit Polizei und Versicherung, kläre Limits und Auszahlung. Keine Hotline, keine Warteschleife, kein Sachbearbeiter-Wechsel.
Ich rechne mit Ihnen die richtige Versicherungssumme + Limits durch, und sage ehrlich, ob Hausrat reicht oder ob eine Haushaltsversicherung besser wäre. Kostenlos, unverbindlich.
Eine Sparte, ein Ansprechpartner, ich.