Sparte · Private Unfallversicherung

Sie stürzen beim Skifahren. Die Hand ist hin. Wer zahlt die nächsten 40 Jahre?

70% aller Unfälle passieren in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeit und Arbeitsweg. Was beim Sport, im Garten oder zu Hause passiert, ist Ihr Problem. Außer Sie haben privat vorgesorgt.

Die 3 Dinge, auf die es bei der privaten Unfallversicherung wirklich ankommt.

Bevor Sie Tarife vergleichen, sollten Sie diese drei Punkte verstanden haben. Sonst zahlen Sie für die falsche Absicherung.

01

Die Invaliditätssumme richtig wählen.

200.000 bis 500.000 € sind keine Übertreibung. Eine kaputte Hand kostet lebenslange Therapie, Hilfsmittel, Umbauten und Einkommensausfall. Wer zu niedrig abschließt, ist bei einer schweren Invalidität nach zwei Jahren mit dem Geld fertig, und steht 40 Jahre ohne da.

02

Progression-Klausel, niemals weglassen.

Bei höheren Invaliditätsgraden steigt die Auszahlung überproportional, bei Vollinvalidität bis 350% der Grundsumme. Aus 500.000 € werden so bis zu 1.750.000 €. Ohne Progression: explodierende Folgekosten, lächerliche Auszahlung. Pflicht.

03

24/7 weltweit, jede Aktivität.

Skifahren, Radfahren, Klettern, Trampolin, Heimwerken, im Urlaub, die private Unfallversicherung gilt rund um die Uhr, weltweit, in jeder Lebenssituation. Genau dort, wo die AUVA aufhört.

Was passiert eigentlich, wenn...

Sechs Unfälle, die im Alltag wirklich vorkommen, und wer in welcher Konstellation zahlt. So sehen Sie, ob Ihr Schutz reicht.

…ich beim Skifahren stürze und mir das Knie verdrehe. Bandruptur, dauerhaft eingeschränkte Beweglichkeit?

Klassischer Freizeit-Unfall. die AUVA zahlt nichts. Die private Unfallversicherung leistet nach Gliedertaxe: jedes Körperteil hat einen definierten Invaliditätsgrad. Beim Knie sind es bis zu 70%, je nach Beweglichkeitsverlust. Auszahlung als Einmalbetrag.

Freizeit · AUVA zahlt nicht

…ich mit dem Mountainbike stürze und ein Schädel-Hirn-Trauma erleide?

Hohe Invalidität wahrscheinlich, hier greift die Progression: Bei z.B. 80% Invalidität wird die Grundsumme nicht mit 80%, sondern mit deutlich mehr multipliziert. Aus 500.000 € werden so schnell 1,2 Mio €. Genau dafür ist die Progression da.

Schwerer Schaden · Progression greift

…ich Selbstständig bin und auf der Baustelle vom Gerüst falle?

Selbstständige sind über die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS)-Unfallversicherung grundsätzlich abgedeckt, aber die Leistungen sind sehr knapp. Die private Unfallversicherung ergänzt hier: deutlich höhere Invaliditätssumme plus Progression. Ohne private Vorsorge bleiben Sie auf Folgekosten sitzen.

Selbstständig · Ergänzung Pflicht

…mein Kind vom Klettergerüst fällt und dauerhafte Schäden davonträgt?

Kinder sind in Schule und Kindergarten über die AUVA versichert, aber nicht in der Freizeit. Dabei passieren die meisten Kinder-Unfälle genau dort. Eine eigene Kinder-Unfallversicherung ist günstig und sichert das ganze Leben Ihres Kindes ab.

Kinder · besonders wichtig

…ich als Pensionist im Bad stürze. Hüftbruch mit dauerhaften Folgen?

Mit der Pension endet auch die AUVA-Deckung für Arbeitsunfälle, und ein Sturz im Bad war ohnehin nie versichert. Im Alter steigt das Unfall-Risiko, gleichzeitig sind die Folgen gravierender (Pflegebedarf, Hilfsmittel, Wohnungsumbau). Die private Unfallversicherung springt ein.

Pensionist · AUVA endet

…ich beim Heimwerken von der Leiter falle oder mich an Glasscherben schwer schneide?

Komplett private Sache. keine gesetzliche Deckung. Genau die Unfälle, die statistisch am häufigsten passieren: Haushalt und Garten. Ohne private Unfallversicherung tragen Sie jeden Folgeschaden selbst.

Haushalt · keine gesetzliche Deckung

Sechs Tipps, die Sie sonst nirgends bekommen.

Was ich meinen Kunden empfehle, auch wenn die Versicherung das nicht so gerne hört.

Invaliditätssumme: lieber 500.000 als 200.000 €.

Die meisten Verträge sind viel zu niedrig dotiert. Wer mit 200.000 € abschließt, hat bei schwerer Invalidität nach 2–3 Jahren das Geld aufgebraucht, und lebt dann 40 Jahre ohne. Faustregel: mindestens das 5-Fache Ihres Jahresnettoeinkommens, bei Familien deutlich mehr.

Progression-Klausel ist nicht optional.

Ohne Progression kassieren Sie bei 100% Invalidität exakt die Grundsumme, bei den realen Folgekosten (Pflege, Umbau, Einkommensausfall) viel zu wenig. Mit Progression 350% wird aus 500.000 € im Vollinvaliditätsfall 1.750.000 €. Macht den Unterschied zwischen Existenz und Existenz-Aus.

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Kinder-Unfall: günstig, aber lebenswichtig.

Eine eigene Kinder-Unfallversicherung kostet wenig, leistet aber bei Invalidität ein Leben lang. Gerade weil Kinder in der Freizeit die meisten Unfälle haben, und dort die gesetzliche Absicherung fehlt. Für mich Pflicht in jeder Familie.

Sport-Klausel prüfen, sonst böse Überraschung.

Manche Tarife schließen "extreme" Sportarten aus. Klettern, Tauchen, Motorradrennen, Gleitschirm. Wenn Sie einen dieser Sports betreiben, muss er ausdrücklich mitversichert sein. Sonst verlieren Sie im Schadenfall den kompletten Anspruch.

Sofortleistungen einbauen. Geld, wenn's brennt.

Sofortleistung bei Knochenbruch, Krankenhaus, Rehabilitation. schnelles Geld für akute Bedarfe (Verdienstausfall, Krankenpflege, Umbauten). Kommt direkt, ohne Gutachten, ohne langes Verfahren. Ein Baustein, den viele unterschätzen.

Renten-Variante statt Einmalzahlung, bei jüngeren oft sinnvoller.

Statt einer Einmalzahlung können Sie eine monatliche Unfall-Rente vereinbaren. Vorteil: kein Risiko, dass das Kapital zu schnell aufgebraucht wird. Besonders bei jüngeren Erwerbstätigen und bei Kindern oft die intelligentere Wahl.

Was die AUVA nicht abdeckt.

Viele Menschen glauben, sie seien über die gesetzliche Unfallversicherung umfassend abgesichert. Sind sie nicht. Hier die sechs größten Lücken.

Freizeit-Unfälle

Sport, Hobby, Vereinsleben, alles, was nicht beruflich ist. 70% aller Unfälle fallen in diese Kategorie. Kein gesetzlicher Schutz.

Haushalts-Unfälle

Sturz von der Leiter, Schnittverletzung beim Kochen, Rutschen im Bad, die häufigste Unfall-Kategorie überhaupt. Komplett Privatsache.

Unfälle im Urlaub

Skiunfall in Sölden, Roller-Crash in Italien, Sturz beim Wandern in Kroatien. Außerhalb von Arbeit und Arbeitsweg . keine AUVA-Deckung.

Kinder in der Freizeit

Schule und Kindergarten ja. Spielplatz, Sportverein, Urlaub nein. Genau dort passieren aber die meisten Unfälle.

Hausfrauen / Hausmänner

Kein klassisches Arbeitsverhältnis = keine AUVA. Wer den Haushalt führt, hat keinen gesetzlichen Unfallschutz. auch nicht bei Tätigkeiten zu Hause.

Pensionisten

Mit der Pension endet die gesetzliche Unfallversicherung für Arbeitsunfälle. Gerade jetzt steigt aber das Risiko (Stürze) und die Folgen sind gravierender.

Faustformel

Wie hoch sollte die Invaliditätssumme sein?

Bei dauerhafter Invalidität entstehen Folgekosten, die schnell sechsstellig pro Jahr werden . lebenslang. Pflege, Hilfsmittel, Therapie, Umbauten, Einkommensausfall. Wer zu niedrig abschließt, ist nach zwei Jahren mit dem Geld fertig.

  • Mindestens 5× Ihr Jahresnettoeinkommen Untergrenze für Singles ohne Kinder
  • Mit Progression min. 350% Bei Vollinvalidität: bis zu 1.750.000 €
  • Pflegestufen-Aufschlag, wenn verfügbar Zusatzleistung bei Pflegebedarf
  • Renten-Option für jüngere Erwerbstätige Monatliche Auszahlung statt Einmalbetrag
  • Sofortleistung bei Knochenbrüchen Schnelles Geld ohne Gutachten
  • 24/7 weltweit, jede Aktivität Lücke zur AUVA komplett geschlossen

Sechs Schritte. Sonst nichts.

  1. Erste Hilfe und Arzt sofort. und alle Verletzungen lückenlos dokumentieren lassen.
  2. Krankenhaus-Aufenthalte komplett dokumentieren, jeder Befund, jede Diagnose, jede Behandlung.
  3. Versicherung binnen 1 Woche informieren. die Akut-Frist ist sehr wichtig, sonst riskieren Sie Kürzungen.
  4. Atteste von ALLEN behandelnden Ärzten sammeln, auch von Spezialisten und Therapeuten.
  5. Bei Folgeschäden: Verlaufsdokumentation über Monate führen. Schmerzen, Einschränkungen, Therapie.
  6. Bei Invaliditäts-Feststellung: nicht vorschnell unterzeichnen. Bei Zweifeln zweites Gutachten holen.

⚠ Größte Falle

Verletzungen "klein machen" beim Arzt. Was nicht im Befund steht, gilt später als nicht passiert. Auch Beschwerden, die zunächst harmlos wirken, gehören schriftlich festgehalten, sonst kämpfen Sie Monate später um Anerkennung.

Ehrlich und vollständig dokumentieren. Wenn Sie über mich versichert sind, gehe ich die Befunde mit Ihnen durch, bevor sie zur Versicherung gehen.

Was Unfall-Kunden mich oft fragen.

Bin ich nicht ohnehin über die AUVA versichert? +

Nur teilweise. Die AUVA zahlt ausschließlich bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten. Alles, was in der Freizeit, im Haushalt oder im Urlaub passiert, ist nicht abgedeckt.

Statistisch passieren 70% aller Unfälle in der Freizeit. Genau diese Lücke schließt die private Unfallversicherung.

Was ist Invalidität versicherungstechnisch? +

Eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit durch einen Unfall. Bemessen wird sie nach der sogenannten Gliedertaxe: jedes Körperteil hat einen festgelegten Invaliditätsgrad (z.B. Verlust einer Hand = 70%, eines Auges = 50%).

Aus Invaliditätsgrad × Versicherungssumme × ggf. Progressionsfaktor ergibt sich Ihre Auszahlung.

Was genau ist die Progression? +

Eine Klausel, die dafür sorgt, dass Sie bei höheren Invaliditätsgraden überproportional mehr ausbezahlt bekommen. Beispiel mit 350% Progression: bei 50% Invalidität bekommen Sie nicht das 0,5-Fache, sondern das 1,5-Fache. Bei 100% das 3,5-Fache.

Warum? Weil schwere Invaliditäten überproportional teure Folgekosten verursachen. Ohne Progression sind Sie bei schweren Fällen massiv unterversichert. Für mich Pflichtbestandteil jeder Unfallversicherung.

Brauche ich das auch für meine Kinder? +

Aus meiner Sicht ja, unbedingt. Kinder sind in Schule und Kindergarten gesetzlich versichert, aber nicht in der Freizeit. Genau dort passieren die meisten Unfälle: Spielplatz, Sport, Trampolin, Fahrrad.

Eine Kinder-Unfallversicherung ist günstig (oft weniger als ein Mittagessen pro Monat) und sichert das ganze Leben Ihres Kindes ab. Wer mit 8 schwer invalid wird, lebt damit 70+ Jahre. Da reicht keine ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse).

Was ist, wenn ich Risikosportarten betreibe (Ski, Klettern, Motorrad)? +

Standard-Sportarten wie Skifahren, Snowboarden, Radfahren, Wandern, Schwimmen, Mannschaftssport sind grundsätzlich mitversichert.

Heikel wird es bei Klettern (über bestimmten Schwierigkeitsgraden), Tauchen, Motorradrennen, Gleitschirm, Bungee, Kampfsport. Diese müssen ausdrücklich vereinbart werden, sonst verlieren Sie im Ernstfall den Anspruch. Sagen Sie mir, was Sie machen, dann bauen wir es richtig ein.

Renten- oder Einmalzahlung, was ist besser? +

Kommt drauf an. Einmalzahlung ist sinnvoll, wenn Sie sofort große Investitionen brauchen (Wohnungsumbau, Hilfsmittel, Schuldentilgung) oder das Kapital selbst verwalten wollen.

Unfall-Rente ist die intelligentere Wahl bei jungen Erwerbstätigen und Kindern, kein Risiko, dass das Kapital zu schnell aufgebraucht ist. Optimal ist oft eine Kombination: ein Teil als Sofortzahlung für akute Kosten, der Rest als lebenslange Rente.

Was passiert bei psychischen Folgen eines Unfalls? +

Klassische Unfallversicherungen leisten primär bei körperlicher Invalidität. Rein psychische Folgen (z.B. PTBS ohne körperliche Schäden) sind meist ausgeschlossen oder nur eingeschränkt mitversichert.

Wichtig: Wenn psychische Beschwerden eine Folge der körperlichen Verletzung sind und ärztlich nachgewiesen werden können, fließen sie meist in den Invaliditätsgrad mit ein. Daher: lückenlose Dokumentation auch bei psychischen Symptomen.

Lohnt sich die Unfallversicherung auch für Pensionisten? +

Ja, gerade dann. Mit der Pension endet die AUVA. Gleichzeitig steigt das Sturz-Risiko stark an, und die Folgen sind gravierender (Hüft- und Oberschenkelhalsbruch führen oft zu dauerhaftem Pflegebedarf).

Wichtig im Pensionsalter: Tarif mit Pflegestufen-Aufschlag, hohe Sofortleistung für Krankenhaus und Reha, Verzicht auf Altersbegrenzung. Ich zeige Ihnen, was passt.

Was, wenn ich zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe? +

Beide Versicherungen ergänzen sich, sie ersetzen sich nicht. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können (egal aus welchem Grund. Unfall oder Krankheit).

Die Unfallversicherung zahlt zusätzlich einen Einmalbetrag bei dauerhafter Invalidität durch Unfall. für Umbauten, Hilfsmittel, einmalige Belastungen. Wer beides hat, ist breit aufgestellt. Wer wählen muss, sollte mit mir reden, die Antwort hängt von Ihrer Lebenssituation ab.

Was ich für Ihre Unfallversicherung tue.

01 / Vor dem Abschluss

Ich rechne Ihre realistische Invaliditätssumme durch.

Mit Ihrem Einkommen, Ihrer Familiensituation, Ihren Sportarten. Plus eine ehrliche Einschätzung, was die AUVA in Ihrem Status (Selbstständig, Angestellt, Hausfrau, Pensionist) wirklich abdeckt, und was nicht.

02 / Im Unfall-Fall

Sie konzentrieren sich auf Genesung. Ich auf den Papierkram.

Ich koordiniere die Schadenmeldung, prüfe die Befunde auf Vollständigkeit, helfe bei der Invaliditäts-Feststellung und stelle sicher, dass nichts vergessen wird. Sie haben den Kopf für Wichtigeres frei.

30 Minuten, und Sie wissen, was die Lücke kosten kann.

Ich zeige Ihnen ehrlich, was die AUVA bei Ihnen wirklich abdeckt . und was nicht. Dann reden wir über die richtige Invaliditätssumme. Kostenlos, unverbindlich.

Alles, was Sie sonst noch brauchen.

Eine Sparte, ein Ansprechpartner, ich.

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